Wer ist der VKS?

Im März 1999 haben sich mittlere und grössere Kompostier- und Vergärwerke aus der ganzen Schweiz zum VKS zusammengeschlossen. Die gegenwärtig 42 Mitglieder verarbeiten im Jahr fast 500'000 Tonnen Grüngut zu hochwertigem Kompost. Dies sind über 2/3 des gesamten Grüngutes in der Schweiz, das zur Zeit separat gesammelt wird.
Die Mitglieder arbeiten mit verschiedenen Techniken: Einige Werke betreiben anaerobe Vergärung, andere aerobe Kompostierung, einige setzen beide Techniken ein.
Präsident des Verbandes ist Ständerat Rolf Büttiker, Wolfwil /SO.

Was will der VKS?

Im Leitbild werden folgende Ziele formuliert:

  1. Schliessen von Stoff- und Energiekreisläufen im Bereich der kompostier- und vergärbaren Abfälle,
  2. Förderung der professionellen und fachgerechten Kompostierung und des Absatzes von hochwertigem Kompost,
  3. Voraussetzungen schaffen für Spiessengleichheit im Markt mit andern Verwertungen von kompostier- und vergärbaren Abfällen, insbesondere mit der dezentralen Kompostierung und der Feldrandkompostierung,
  4. Vertreten der Interessen der Mitglieder gegenüber Behörden, Verwaltungen, Wirtschaftsverbänden und Bevölkerung, u.a. durch eine aktive Beteiligung an Vernehmlassungen bei nationalen und kantonalen Vorlagen, welche die Interessen der Kompost- und Vergärungswerke tangieren.

Bereits in den ersten Jahren hat es sich gezeigt: Die aufgeführten Ziele werden erreicht. Der VKS hat in kurzer Zeit und in Absprache mit Vertretern aus Bafu und verschiedener Kantone ein Konzept "Ausbildung-Qualität-Kontrolle" erarbeitet. Damit wollen wir über eine gute Ausbildung unserer Mitarbeiter eine verbesserte Qualität des Kompostes erreichen, womit dieser auf dem Markt als hochwertiger Bodenverbesserer positioniert werden und sich vom Klärschlamm als reiner Abfalldünger abgrenzen kann.

Was unternimmt der VKS?

Der VKS ist in unterschiedlichen Bereichen aktiv:

  • Gemäss dem Konzept "Ausbildung-Qualität-Kontrolle werden Aus- und Weiterbildungskurse für Mitarbeiter der Werke angeboten.
  • Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von kantonalen und eidgenössischen Behörden und externen Fachleuten hat ein Konzept zur Definition von unterschiedlichen Qualitäten von Kompost erarbeitet. Es wurde an der GV des VKS vom 5.4.2001 als VKS-Richtlinie 2001 verabschiedet. Bereits wurde im engen Kontakt mit Behörden der Aufbau eines Kontrollinspektorats an die Hand genommen.
  • Das Inspektorat ist an der GV 2002 verabschiedet worden, seit 2003 operativ, seit 2005 wird es in einer ARGE gemeinsam betrieben mit der IGA des Kompostforums und dem Biogas-Forum.
  • Die Umsetzung der EKAS-Richtlinie zur Verhütung von Unfällen ist realisert.
  • Bei Behörden und anderen Fachverbänden werden die Interessen der Werke nachhaltig wahrgenommen. Die Behörden von Bund und Kantonen anerkennen den VKS als Interessenvertreter der Kompostwerke an und unterstützen ihn nicht nur ideell, sondern auch materiell.
  • Die Mitglieder werden an Anlässen und durch Rundschreiben regelmässig über Aktuelles informiert.

Was bringt Ihnen der VKS?

  • Sie profitieren vorab von der Stärkung der Branche durch den Zusammenschluss möglichst aller Werke in der Schweiz und damit von der Tatsache, dass Bund und Kantone die Branche der Kompostwerke nicht nur wahr-, sondern endlich als Gesprächspartner auch ernstnehmen.
  • Sie sind auf dem neuesten Stand, was Informationen aus der Branche betrifft.
  • Sie lernen Kollegen aus anderen Werken kennen und können Erfahrungen austauschen.
  • Sie können Ihre Mitarbeiter professionell, kompetent und konzentriert ausbilden lassen.

Was kostet Sie die Mitgliedschaft im VKS?

Der jährliche Grundbeitrag beträgt pro Anlage eines Mitglieds CHF 750.--. Dieser Beitrag sinkt mit jeder Anlage. Der maximale Grundbeitrag beträgt CHF 2'500.--.

Der variable Beitrag pro Tonne beträgt 20 Rappen. Auch er ist degressiv gestaltet und beträgt maximal CHF 4'000.--