Kompostwerke in der Schweiz organisieren sich

Aarau, März 1999. Am 2. März 1999 wurde in Aarau der "Verband Kompostwerke Schweiz VKS" ins Leben gerufen. Mit der Gründung eines gesamtschweizerischen Verbandes wollen die 14 Gründungsmitglieder in erster Linie eine Plattform für den Austausch von Fachwissen und Erfahrungen schaffen. Dadurch soll das fachgerechte und professionelle Kompostieren weiter gefördert und die Information in der Bevölkerung verstärkt werden. Der Verband vertritt und koordiniert zudem die Interessen der Mitglieder gegenüber Behörden, Verwaltungen, Wirtschaftsverbänden und politischen Gremien auf kantonaler und nationaler Ebene. Ein weiteres wichtiges Anliegen des Verbandes Kompostwerke Schweiz ist der Kontakt zu den landwirtschaftlichen Schulen und den Fachhochschulen, der aktiv gepflegt werden soll. In verschiedenen Arbeitsgruppen widmen sich die Mitglieder spezifischen Themen des Kompostierwesens, die der verstärkten Information in der Öffentlichkeit bedürfen. Solche Arbeitsgruppen bestehen bereits für die Thematik der Feldrandkompostierung sowie der BAW-Säcke (kompostierbare Kunststoffsäcke).
Für die Anliegen des VKS engagieren sich sämtliche Mitglieder des Vorstandes und der Arbeitsgruppen ehrenamtlich. Neue Mitglieder aus dem Kreise der Unternehmen, welche ein Kompost- und/oder Vergärungswerk in der Schweiz betreiben und dabei mindestens 3000 Tonnen Grünabfälle pro Jahr verarbeiten, sind dem VKS sehr willkommen, insbesondere aus den italienischsprachigen Landesteilen, wo der Verband bislang noch durch kein Mitglied vertreten ist. Der Verband Kompostwerke Schweiz wird von Andreas Röthlisberger, Aarau, präsidiert; die Geschäftsleitung obliegt Daniel Trachsel, Schönbühl.
Menge an Grünabfällen nimmt stetig zu
In den letzten Jahren hat die Menge an Grünabfällen, die in der Schweiz jährlich verarbeitet werden, stetig zugenommen. Gegenwärtig werden rund 450'000 Tonnen pro Jahr recycliert, zum grössten Teil durch Kompostwerke. Verändert hat sich aber nicht nur die Menge an Grünabfällen, sondern auch deren Zusammensetzung.

Es stehen heute vermehrt Nassabfälle zur Verarbeitung, und dies mit steigender Tendenz. Diese Tatsache konfrontiert die Kompost- und Vergärungswerke mit neuen Rahmenbedingungen: es gilt die gesetzlichen Normen einzuhalten und strengstens auf die Umweltverträglichkeit zu achten. Mit seiner Verbandstätigkeit ist der VKS bestrebt, einen Beitrag zu leisten, um den hohen Ansprüchen der Grünabfallverarbeitung in der Schweiz gerecht werden zu können.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei:

Daniel Trachsel,
Sekretariat und Geschäftsstelle VKS
Oberdorfstrasse 40
3053 Münchenbuchsee,

Tel 031 858 22 24, Fax 031 858 22 21,
E-mail: info@kompostverband.ch

Dr. iur Andreas Röthlisberger,
Vize-Präsident VKS
Jurastrasse 4, 5001 Aarau
Tel 062 824 23 23, Fax 062 824 23 22
E-Mail: aroethlisberger@transleg.ch

Adressen Fachpresse

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Pressecommuniqué Gründung

Umwelt 3/02 (Herausgeber Buwal), Artikel "Kompost statt Torf", Autor Rolf Kettler
pdf, 40 KB

environnement 03/02 (Editeur OFEFP), article "Compost, retour à la nature, auteur Rolf Kettler, pdf 40 KB

Artikel in den Freiburger Nachrichten zur GV VKS vom 30.03.2005

Compost it, Einweggeschirr aus kompostierbarem Material,Medienmitteilung 3.7.2003

Compost it, vaisselle jetable produit de matériel biodégradable, communiqué de presse du 3.7.2003

Bericht des LID (landw. Informationsdienst) zu den Inspektionen 2003

Bericht G'Plus zum VKS-Herbstanlass 2004