Unterschiedliche Prozesse führen zu unterschiedlichen Produkten.
Prozess, an welchem sauerstoffliebende Bakterien beteiligt sind
(Kompostierung, aerober Prozess | Kompost | |
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Prozess, an welchem Bakterien beteiligt sind, die ohne Sauerstoff leben
(Vergärung, anaerober Prozess | Gärgut | Festes Gärgut |
| Flüssiges Gärgut |
Festes Gärgut kann nachkompostiert werden, ein Prozess, der gut beherrscht sein will.
Lesen Sie mehr über die Eigenschaften der drei Hauptprodukte aus der Grüngutverarbeitung, laden Sie die Qualitätsrichtlinie 2010 hier.
Einsatz der Produke
| Landwirtschaft | Frischkompost, flüssiges und festes Gärgut |
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| Gartenbau, Rekultivierung | Reifekompost mit unterschiedlichen Eigenschaften je nach Bedarf |
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| Private Haushaltungen | Reifekompost höchster Qualität oder Erdenmischungen, die Kompost enthalten. |
Bedeutung der Produkte
Durch die Grüngutverarbeitung bleibt wertvolle organische Substanz dem Boden erhalten und wird nicht durch Verbrennung zerstört.
Dies hat unter anderem folgende Konsequenzen:
CO2 wird im Boden gebunden und nicht in die Atmosphäre geblasen.
Wertvoller Dünger bleibt dem Kreislauf der Natur erhalten.
Humus wird aufgebaut und trägt so zur Sicherung der Ernährung bei. Die bodenverbessernde Wirkung erhöht auch die Rückhaltefähigkeit von Wasser. Damit werden die Auswirkungen von Dürren und Hochwasser reduziert.
Lagerstätten von Dünger und Torf müssen weniger rasch abgebaut werden.
Weitere Informationen
Produkte zur Energieerzeugung
In Vergärungsanlagen besorgen besondere Mikroorganismen den Abbau und Umbau der organischen Substanz: Sie atmen nicht nur Wasser und CO2 aus, sondern auch Methan. Dessen chemische Formel lautet CH4. Methan ist chemisch nichts anderes als Erdgas.
Wird dieses Gas gesammelt und gereinigt, kann damit ein Gasmotor oder eine Brennstoffzelle betrieben werden. Dieser Motor wiederum treibt einen Generator an, der Elektrizität erzeugt, welche ins Netz eingespiesen werden kann.
Nicht selten wird das gesammelte Gas auch weiter gereinigt und von anderen Stoffen getrennt, damit es ins Erdgasnetz eingespiesen werden kann.
In beiden Fällen wird auf diese Weise „neue erneuerbare Energie“ erzeugt. Dies reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und hilft zu einer Reduktion des CO2, was uns dem Ziel einer Reduktion der Treibhausgase näher bringt.
Neue Qualitätsrichtlinie, Vorstellung an der Oega 2010
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